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Reisebericht: 10 Tage Yoga Wüsten Retreat mit NOSADE

Blog-Eintrag   •   Aug 14, 2017 14:08 CEST

10 Tage Yogareise zu Marokko's schönsten Sehenswürdigkeiten:
Marrakesch, Sahara Wüste & Drâa-Tal - 
ein Reisebericht

Tag 1 – Ankunft in Marrakesch

Über den Tag hinweg treffen die Teilnehmer in Marrakesch ein und beziehen ihre Zimmer in einem wunderschönen, ruhig gelegenen Riad in der Altstadt. Abends heißt uns das NOSADE-Team mit einem liebevoll zubereiteten 3-Gänge Menü herzlich willkommen. Das Begrüßungs-Dinner bietet einen tollen Rahmen für ein erstes Kennenlernen der Teilnehmer in entspannter, familiärer Atmosphäre und stimmt uns zugleich mit marokkanischem Flair auf die kommenden Tage ein. Über die Dächer der Altstadt schallt der Ruf des Muezzins und wir sind jetzt schon verzaubert von der Magie Marrakeschs.

Das Licht, die Farben, die Gerüche und der zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang fünfmal erklingende Gebetsruf geben uns das Gefühl einer anderen Welt.

marrakech-skyline-atlas-view_source-nosade

Tag 2 – Marrakesch

Vor dem Frühstück begrüßen wir den Sonnenaufgang mit einer Yogastunde auf der Dachterrasse unseres Riads, angeleitet von Jutta Jaeger. Mit Begeisterung stürzen wir uns ins Gewühl der Medina. In den engen Gassen mit ihren unzähligen Händlern und Läden herrscht ein geschäftiger Trubel, durch den uns unser ortskundiger Führer sicher lotst. So tauchen wir ein in diese Welt und erleben marokkanische Kultur hautnah.

Zum Sonnenuntergang dann erwartet uns Jutta mit einer restorativen Yin-Yoga-Praxis bei der wir den Tag ausklingen lassen.

Handicrafts Souk Marrakech_Source Katbuzz

Tag 3 – Nach Merzouga

Wieder geht es früh los. Vom Djemaa el Fna, zentraler Marktplatz und Weltkulturerbe, aus geht es mit unserem Minibus zunächst nach Südosten in den Hohen Atlas, bis wir auf 2260 Metern die Passhöhe des Tizi n‘Tichka erreichen. Hinter uns liegt die Atlantikküste mit der Ebene von Marrakesch, vor uns die große nordafrikanische Wüste – der Ausblick ist atemberaubend!

Weiter geht es durch das Tal der Rosen, wo wir zum Mittag einkehren. Noch ein paar Stunden und wir sind in unserer Unterkunft in Merzouga angekommen. In der Kasbah Takoit gibt es einen Willkommenstee, dann beziehen wir unsere Zimmer und lassen beim Abendyoga mit einem spektakulären Blick über die Dünen des Erg Chebbi einen langen Reisetag hinter uns. Nach der großartigen Tajine zum Abendessen fallen wir in unsere Betten.

Atlas handicrafts_Source NOSADE

Tag 4 – In die Wüste

Um halb acht beginnen wir den Tag mit Yoga, gefolgt von Frühstück und Kaffee auf der Terrasse mit Blick in auf die atemberaubenden Sanddünen. Anschließend machen wir uns frisch und packen unser Wüstengepäck. Bevor wir unsere Dromedare aber besteigen, schauen wir noch zum Plausch bei Berberpizza und Tee bei Yidirs Familie vorbei. Zwei Stunden zieht unsere kleine Karawane schließlich in den Erg Chebbi hinein, bis wir – ohne seekrank geworden zu sein – unser Camp erreichen. Das sieht so aus, wie wir es uns vorgestellt haben: Umrahmt von Sanddünen sind unsere Berberzelte in einem riesigen alten Baum aufgebaut.

Zum Abend folgt dann Yogaunterricht im Freien, inmitten der Dünen und unter der unendlichen Weite des Himmels. Überhaupt, der Himmel: tagsüber tiefblau, nachts leuchtend und funkelnd, wie man es sich in Europa, wo das Licht der Städte die Sterne überstrahlt, kaum vorstellen kann!

Camel tour Camel trekking Sahara desert Morocco_Source NOSADE

Tag 5 – Zu sich selbst finden

Heute können wir endlich mal ausschlafen – das Morning-Yoga beginnt erst um 9. Nach dem gemeinsamen Frühstück nehme ich an der optionalen Gestalttherapie-Sitzung mit Jutta teil. Ich Frage mich, ob es einen besseren Ort gibt, mich selbst zu finden.

Der Nachmittag ist frei – wir erkunden die Umgebung, klettern auf Dünen und machen Photos. Schon hinter der nächsten Kuppe bin ich für mich alleine in faszinierender Stille.

Abends dann wieder Yoga mit anschließender Thaimassage – himmlisch.

Wir erleben einen echten Berberabend in der passenden Umgebung: Zum Dinner besuchen uns Ahmed und Adil und bringen Trommeln, Gitarre und Geschichten mit. Dazu gibt es marokkanischen Wein. Ein unvergesslicher Abend in der Wüste.

Sahara desert Morocco Erg Chebbi Sand dunes_Source NOSADE

Tag 6 – Zurück nach Merzouga

Heute geht es per Dromedar zurück nach Merzouga. Wir beziehen unsere Zimmer wieder und genießen die Vorzüge der Zivilisation: Dusche und WLAN.

Beim Lagerfeuer mit Musik und Wein lassen wir die 2 Tage im Erg Chebi nochmal Revue passieren – die Wüste lässt uns nicht los.

Tag 7 – Die Oase

Nach Yoga und Frühstück verlassen wir Merzouga und reisen nach Agdz, zu unserer „Ecolodge“. Was für ein Kontrast zur Wüste! Eine grüne Oase mit Pool, Palmen und Pfauen. Dazwischen die Lodges im marokkanischen Stil mit viel Holz und warmen Farben – ein Traum. Wir entspannen uns, drehen ein paar Runden im Wasser und bestaunen den Sonnenuntergang beim Dinner – natürlich auf der Dachterrasse.

Ecolodge Bab el Oued Pool Area_Source NOSADEEcolodge Bab el Oued Yoga Space_Source NOSADE


















Day 8 – Zurück nach Marrakesch

Auf dem Weg nach Marrakesch halten wir in Ouarzazate. Wer Gewürze, Arganöl oder Datteln kaufen möchte ist hier richtig!

Unser Hotel in der alten Königsstadt, das Riad Magi, ist ein echtes Juwel. Mit nur 5 wunderschönen Zimmern und einem ruhigen, grünen Innenhof lässt es den Trubel der nur einen Steinwurf entfernten Souks der Altstadt vergessen. Wer mag erkundet die Medina oder zieht sich aufs Zimmer zurück, legt sich in die Sonne oder kühlt sich im Innenhof ab.

Tag 9 – Abschieds-Dinner in Marrakesch

Wir teilen uns auf: eine Hälfte hat sich für Wellness im Hammam entschieden, die andere bekommt nicht genug von Marrakesch und macht eine Tour durch die Altstadt. Zurück im Hotel geht es nach dem Yoga zum Abendessen. Wir kommen alle nochmal auf der Dachterrasse zusammen und blicken bei tollem Essen und Wein ein bisschen wehmütig auf unsere Reise zurück. Über 1000km haben wir in Marokko zurückgelegt, von der Metropole Marrakesch über Bergpässe, Städte und Dörfer in die Einsamkeit unseres Wüstencamps und zurück. Wir haben Einheimische und Auswanderer getroffen, sie haben ihr Essen mit uns geteilt und erzählt, wir haben Yogasessions unter afrikanischer Sonne, auf Dachterrassen und in der Wüste erlebt. Und doch ist alles verdammt schnell vorbei.

NOMAD Marrakech sunset view_Source NOSADE

Tag 10 – Abreise

Nach der letzten gemeinsamen Yogastunde auf dem Dach des Riad Magi mit anschließendem Frühstück bleibt nur noch der Abschied. Wir umarmen uns, versprechen, zu schreiben, dann geht es zum Flughafen.


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